IMPRESSUM
20.09.2017 Vermittelt ist das Kaninchen Meggie

16.06.2017 Neu sind die Kaninchen Dana und Tabaluga

16.06.2017 Vermittelt sind Ellie, Frau Antje, Niko, Bambina und Blanca, Nora und Primel

25.04.2017 Neu sind die Kaninchen Lotta und Schoko

08.04.2017 Neu diverse Kaninchen

20.03.2017 Neu diverse Meerschweinchen

20.03.2017 Vermittelt ist die Kaninchenbande



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Leitfaden für die Urlaubsbetreuung

Viele Kaninchenhalter verzichten zum Wohl ihrer Tiere darauf den wohlverdienten Urlaub fern von den geliebten Langohren zu verbringen. Ein entspannter Urlaub fernab von Zuhause läge dann in den Händen eines Tier-Sitters. Doch wie findet man den passenden Betreuer für diese paar Tage oder Wochen?

Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, was für Tierhalter und Tiersitter während dieser Zeit wichtig ist:

Der perfekte Tier-Sitter ist natürlich…
• kaninchenerfahren,
• äußerst zuverlässig,
• vertrauenswürdig,
• sieht 2-3 x pro Tag nach dem Rechten
• und ist außerdem mobil (Auto für ggf. Tierarztfahrten)

Empfehlenswert ist es zuerst in der Familie, bei Verwandten und Freunden anzufragen, ob jemand bereit wäre die Kaninchen in ihrem gewohnten Lebensraum zu versorgen. Das bedeutet für die Tiere den wenigsten Stress! Meist findet sich dort jemand, der diese Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit übernehmen kann. Eine Alternative können auch Bekannte oder Nachbarn sein. Eine weitere Möglichkeit sind Tierpensionen, die jedoch vorher auf Herz und Nieren geprüft werden sollten: passt die Sauberkeit/Hygiene, wird für die Tiere die gewohnte Fütterung dort auch umgesetzt, sind die Gehege wirklich ein-/ausbruchsicher usw. Nicht alles ist Gold was glänzt. Ein gleicher intensiver Check gilt für Tiersitter, welche die Tiere im gewohnten Lebensraum betreuen. Über das Internet lassen sich in speziellen Kaninchenhalterforen sehr viele Urlaubspflegeplätze finden oder suchen.

Bevor die Reise gebucht wird, sollte der Tiersitter bereits feststehen und es ggf. sogar einen alternativen Betreuer geben, falls Person Nr. 1 aus irgendwelchen Gründen absagen muss! Das bedeutet, es ist in jedem Fall sinnvoll frühzeitig mit der Suche zu beginnen.

Vorbereitungen
Werden die Kaninchen Zuhause in ihrem bisherigen Lebensraum betreut, so bietet sich folgendes an:
• rechtzeitig den Tiersitter in alles einweisen
• Einkäufe für die Tiere erledigen
• Gehege/Lebensraum der Tiere reinigen/vorbereiten
• Notizen für den Tiersitter erstellen

Damit der Tiersitter nicht lange suchen muss ist es sinnvoll, dass sämtliche Utensilien für die Kaninchen an einem Ort bereit stehen. Außerdem bitte Folgendes in ausreichender Menge bereitstellen (sofern dies überhaupt in der Kaninchenhaltung genutzt wird): saubere Teppiche, Handtücher, Decken, Holzspäne, Holzpellets, Stroh, Heu, Kräuter und sonstiges Futter und natürlich die frischen Lebensmittel (Gemüse/Obst/Frischkräuter).

Je nach Jahreszeit und Aufbewahrung und je nach Sorte hält Frischfutter nur eine begrenzte Zeit (i.d.R. 3-5 Tage). Steht eine längere Betreuung an, so sollte dem Tiersitter genug Bargeld zur Verfügung stehen, um Nachschub zu kaufen. Alternativ kann auch nach Rückkehr aus dem Urlaub mit dem Tiersitter (via Einkaufsbelege) abgerechnet werden. Das sollte jedoch vorher mit dem Tiersitter vereinbart werden!

Müssen Medikamente verabreicht werden, so sollten diese in ausreichender Menge parat stehen.

Der Tiersitter muss unbedingt die Daten des zuständigen Tierarztes erhalten, ebenso wie dessen Öffnungszeiten und die Rufnummer mit Adresse eines Notdienstes für einen möglichen Ernstfall.

Weiterhin ist es sinnvoll zu klären, wie es mit den Kosten für einen möglichen Tierarztbesuch aussieht. Streckt der Tiersitter diese dann vor? Kann er die Kosten beim zuständigen Tierarzt anschreiben lassen (ggf. vor Urlaubsantritt mit dem zuständigen Tierarzt besprechen)? Oder wird ausreichend Bargeld bereit gelegt, um den Besuch direkt zu bezahlen?

Neben dem Wohnungs-/Haustürschlüssel hat die Erfahrung gezeigt, dass ein Steckbrief zu den einzelnen Kaninchen eine wichtige Hilfe für den Tiersitter sein kann. In diesem Steckbrief werden kurz und bündig die Eigenschaften und Besonderheiten notiert, die das jeweilige Kaninchen hat. Ist es zum Beispiel normal, dass der Rammler erst einmal missmutig um das Futter schleicht, sich dann verzieht und erst 1 Stunde später über die Karotten herfällt, so ist das eine wertvolle Information.

Auch sollten Informationen darüber hinterlassen werden, wo man selbst am Urlaubsort erreichbar ist. Am besten nicht nur die Handy-Nr. angeben, sondern außerdem Ort und Name des Hotels, sowie die dortige Telefon-Nr.

Ist der Tiersitter nicht kaninchenerfahren und besitzt man eine kaninchenerfahrene Freundin, kann man mit dieser sicherlich vereinbaren, dass man deren Rufnummer für den Notfall notiert. So kann sich der Tiersitter bei Fragen direkt an die Kaninchenfreundin wenden.

Oft ist es sinnvoll einen Tiersitter ohne eigene Kaninchen vor Urlaubsantritt öfters einzuladen, damit dieser sich mit den Tieren bekannt machen kann. Ist dies nicht möglich, so sollte eine ausführliche Übergabe mit ausreichend Zeit stattfinden.

Betreuung fern von Zuhause
Werden die Kaninchen an einem fremden Ort betreut (Tierpension, bei einer Freundin usw.), so sollte in jedem Fall rechtzeitig vor Urlaubsantritt ein Rund-um-Check beim Tierarzt erfolgen. Augenmerk sollte auf das Gewicht und die Zähne gelegt werden. Mögliche Zahnspitzen entfernen lassen. Einige Tierpensionen fordern vor Tierübergabe den Nachweis über eine einwandfreie Kotprobe. Dies bitte rechtzeitig veranlassen! Stressfreier ist es die Kaninchen 1-2 Tage vor der Urlaubsreise bereits zum Pflegeplatz zu bringen. Tauchen erste Fragen auf, kann man diese nämlich auch dann noch bequem beantworten oder ggf. noch einmal zu den Tieren fahren.

Die Kaninchen sollten am Pflegeplatz möglichst nicht mit anderen Kaninchen in Berührung kommen. Selbst „nur“ Sichtkontakt kann bei einem Kaninchenpärchen für Unruhe sorgen und diese unter Umständen sogar entzweien. Die Fütterung in der Pflegestelle sollte genauso erfolgen, wie die Tiere es gewohnt sind.

Sind Medikamentengaben erforderlich, so sind diese natürlich auch zu verabreichen. Da viele Tierpensionen nicht unbedingt den für die Kaninchen bereits zuständigen Tierarzt aufsuchen können (häufig ist das ein Distanzproblem), sollte im Falle eines Tierarztbesuches eine Art Chronik über Krankheiten und Impfungen notiert sein. So kann der behandelnde Arzt auf einem Blick sehen, was das Kaninchen zuletzt hatte. Ist die Rufnummer des bisherigen Tierarztes notiert, kann er sich ggf. auch bei diesem erkundigen!

Der schlimmste Fall
Was wenn ein Kaninchen während des Urlaubs stirbt? Natürlich geht man dieser Frage aus dem Weg, doch möglich ist alles. Wichtig ist sich damit auseinanderzusetzen und dem Tiersitter entsprechende Anweisung zu geben, wie er in diesem Fall verfahren soll. Im Klartext bedeutet das, was soll mit dem toten Kaninchen passieren. Beim Tierarzt bleiben/abgeben? Einäschern lassen? Im Garten des Besitzers (sofern vorhanden) beerdigen und wenn ja wo genau?

Tipps für eine Checkliste
- Wo bin ich während des Urlaubs erreichbar (Telefon-Nr., Handy-Nr., Ort und Name Hotel)
- ggf. Name, Telefon-Nr. und eMail einer kaninchenerfahrenen Freundin, die meine Tiere kennt
- Name, Telefon-Nr., Adresse und Öffnungszeiten des Tierarztes meiner Kaninchen
- Steckbrief mit ggf. Foto für jedes einzelne Kaninchen enthält Alter, Besonderheiten, ob es Medikamente bekommt (wenn ja welche/wie oft)
ggf. Informationen über Krankheiten, die das jeweilige Kaninchen schon hatte
ggf. Information wann die Tiere zuletzt gegen was geimpft wurden
ggf. Notizen über Futtermengen, Fütterungszeiten usw.
Information zum traurigen Fall, falls eines der Kaninchen sterben sollte.